
Unser Grillfest
Die traurige Geschichte einer Kellerfußboden-Sanierung
Einen Kellerfußboden zu sanieren in Eigenregie ist ein kühnes Unterfangen. Ich habe geholfen bei den umfangreichen Vorbereitungen, vor allem mit hilfreichen Ratschlägen, und am Ende des Tages mussten wir unseren müden Geist etwas aufmuntern (s. Bild oben). Der folgende Tag: Anfangs war ja alles noch gut. Die Arbeit ging zügig voran. Doch dann wurde die Sache brenzlig. Jetzt musste nämlich der Fußboden von einem 50 Jahre alten PVC-Belag befreit werden, und damit nahmen wir auch Millionen (oder Milliarden?) niedlichen winzigen Bakterien ihr gemütliches Zuhause. Das Unangenehme daran war, dass sie das nicht akzeptieren wollten. Eine Abordnung von ihnen machte sich auf die Suche nach einem neuen Heim, ich behaupte sogar, auf einen Rachefeldzug, denn das Ziel hatten sie wohl schon angepeilt: eine kleine Wunde meines Menschen am Ellenbogengelenk. Leider war das keine gute Idee, denn mein Mensch musste danach ärztlich behandelt werden, weil er schlimme Schmerzen hatte. Das war nun wirklich zuviel für mich (siehe Bilde unten).
Andratx's riskantes Abenteuer am Teich
Es ist Sommer. Andratx sitzt am Teich, lässt sich von der Sonne bescheinen und ist vertieft in ein ernsthaftes Gespräch mit seinen Freunden, den Teichfröschen. Zwar ist Andratx auch ein Frosch, doch zeichnet ihn leider eine peinliche Eigenschaft aus: er kann nicht schwimmen!
So sonnt er sich denn auf einem Seerosenblatt, in der Hoffnung, dass sich seine grüne Farbe vielleicht doch mal in einen leichten Braunton verwandelt. Schließlich funktioniert das bei den Menschen.
Obgleich Andratx nicht schwimmen kann, fürchtet er sich nicht vor Wasser, auch nicht vor dem, was sich eventuell darin befinden könnte. Deshalb begegnet er dem braunen Hypo ganz unbefangen, der allerdings auf einem Auge blind ist.
Eine große Leidenschaft von Andratx ist das Angeln. Leider kommt er sehr selten dazu, weil wir Keksbären + Co uns immer nanach richten müssen, was die Menschen gerade mit uns vorhaben.
Andererseits sind die Menschen wichtig für uns, ohne sie wären wir weiter nichts als ausgestopfte Gebilde. Und sie sind auch zur Stelle, wenn Andratx sich mal wieder überschätzt, den Halt verliert und zum Glück dann aber doch gerade zwischen den Blättern von Seerosen, Wasserlilien und Froschlöffeln (!) landet.
Hier gab es nun eine wirklich prekäre Situation, und wenn nicht ein Mensch in der Nähe gewesen wäre, der auch sofort begriff wozu man einen Casher verwendet, dann wäre Andratx wahrscheinlich nach längerem Aufenthalt am Grund des Teiches ein Opfer der Entsorgung geworden. Das wäre dann doch sehr traurig gewesen.
Was passieren kann, wenn man klein ist
Manchmal ist es einfach unvorteilhaft, wenn man so klein ist. Da kann es sein, dass man irgendwo schon mal übersehen und vergessen wird, wie hier bei brennender Hitze in der Wüste von Dubai.
Ein anderes Mal musste ich auf einem Blumenkübel bei klirrender Kälte ausharren, bis ich irgendwann von irgendwem vermisst wurde. Aber man kann es unseren Menschen nicht übelnehmen, manchmal sind sie einfach überlastet.